Kinder und Jugendliche brauchen manchmal mehr als guten Rat. Fachkräfte der Jugendsozialarbeit in Bayern unterstützen sie und ihre Familien, geben Halt, bauen Brücken und öffnen Türen zu neuen Perspektiven.
Jugendsozialarbeit


Jugendsozialarbeit an Schulen (JaS)
Manchmal ist der Rucksack, den Kinder und Jugendliche tragen, einfach zu schwer: Streit zu Hause, Stress in der Schule, Zukunftsängste oder das Gefühl, allein zu sein. In solchen Momenten sind die Fachkräfte der Jugendsozialarbeit an Schulen (JaS) da – direkt vor Ort, mit offenem Ohr und klaren Ideen. Sie hören zu, suchen gemeinsam mit den Jugendlichen nach Lösungen und geben Halt.
Ob Grundschule, Mittelschule oder Berufsschule – JaS ist in vielen Schularten fest verankert. Jugendhilfe und Schule arbeiten eng zusammen, um junge Menschen in schwierigen Zeiten zu stärken. Die Beratung ist freiwillig, kostenlos und vertraulich. Bei Bedarf beziehen die Fachkräfte auch Eltern und Lehrkräfte mit ein.
Der Freistaat fördert die JaS flächendeckend – aktuell an über 1.900 Schulen in Bayern. So kommt Unterstützung direkt zu den Kindern und Jugendlichen – mitten in ihren Schulalltag.
Arbeitsweltbezogene Jugendsozialarbeit (AJS)
Manche Jugendliche starten unter schwierigen Bedingungen ins Berufsleben: Fehlende Perspektiven, wenig Selbstvertrauen oder belastende soziale Situationen bremsen den Anfang. Die Arbeitsweltbezogene Jugendsozialarbeit (AJS) in Bayern setzt hier an.
Erfahrene Fachkräfte öffnen Türen in die Arbeitswelt – mit Berufsorientierung, praxisnahen Projekten und Ausbildungen mit einem regulären Abschluss. Jugendliche entdecken ihre Stärken, gewinnen Zuversicht und gehen Schritt für Schritt in den Beruf.
Der Freistaat fördert die AJS gemeinsam mit Jugendhilfe, Jobcentern und der Bundesagentur für Arbeit. So entsteht ein starkes Netz, das junge Menschen trägt und ihnen neue Chancen eröffnet.

