Seniorinnen und Senioren

Sie wollen im Alter aktiv bleiben, sicher wohnen, digital dazulernen oder finanzielle Fragen klären? Hier finden Sie auf einen Blick die passenden Angebote in Bayern – von Seniorenbeirat bis Ehrenamtskarte, von Wohnberatung und SeLA-Förderung über MuT-Punkte bis hin zu Grundsicherung und Vorsorgetipps.

Nahaufnahme von zwei ineinander verschränkten, älteren Händen, im Freien vor unscharfem grünem Hintergrund.
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Zwei ältere Menschen lächeln.
iStock/vm

Was bewegt Sie?Ich möchte mich zu Gesundheit, Pflege oder Vorsorge informieren.

Pflege, Demenz, Vorsorge oder einfach fit bleiben – hier finden Sie die passenden, kostenfreien Angebote des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit, Pflege und Prävention (StMGP Bayern) sowie des Bayerischen Staatsministeriums der Justiz (StMJ Bayern).

Infos, Angebote und Anlaufstellen zu Pflege, Demenz, Vorsorge, Einsamkeit und Bewegung – kostenfreie Services des StMGP Bayern sowie des StMJ Bayern
Was interessiert Sie? Direkt zum Angebot
Pflege zu Hause organisieren oder Heimplatz finden Pflegestützpunkte Bayern – persönliche Beratung vor Ort
Demenz: Hilfe, Entlastung, regionale Ansprechpartner Demenzportal – Bayerische Demenzstrategie & Angebote
Patientenverfügung & Vorsorgevollmacht erstellen Broschüre „Vorsorge für Unfall, Krankheit und Alter“ (PDF/Print)
Einsamkeit überwinden – Unterstützung & Austausch Infoseite „Einsamkeit“ des StMGP
Fit & mobil bleiben Bewegungstipps & Programme für Ältere in Bayern

Sie suchen Anschluss oder möchten einsame Menschen in Ihrer Region unterstützen? Über das Netzwerk „Bayern gemeinsam gegen Einsamkeit“ finden Sie Angebote in Ihrer Nähe auf der interaktiven Landkarte, nehmen Kontakt zu Ansprechpersonen in Ihrem Regierungsbezirk auf, abonnieren den Newsletter für aktuelle Tipps oder stellen Ihr eigenes Projekt vor. So vernetzen Sie sich und setzen gemeinsam ein Zeichen gegen Einsamkeit.

Was bewegt Sie?Ich möchte mich gesellschaftlich engagieren.

Mitsprache und Vertretung

Sie möchten mitreden, wenn es um Busverbindungen, Pflege, Wohnen oder Kultur für Ältere geht? In Ihrer Stadt oder Ihrem Landkreis machen Seniorenbeirat oder Seniorenvertretung genau das möglich. Auf Landesebene bündelt der Landesseniorenrat diese Erfahrungen und bringt sie – gestützt auf das Bayerische Seniorenmitwirkungsgesetz – in die Politik ein.

Nahaufnahme einer sitzenden älteren Person in grauem Pullover mit Unterlagen und blauem Stift auf dem Schoß, in weichem Innenlicht.
StMAS

Sie möchten vor Ort etwas für ältere Menschen bewegen? In vielen bayerischen Gemeinden und Landkreisen gibt es Seniorenbeiräte oder Seniorenvertretungen. Dort bringen engagierte Seniorinnen und Senioren ihre Erfahrung ein, beraten Politik und Verwaltung und setzen eigene Projekte um. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Ihrer Stadt- oder Gemeindeverwaltung sagen Ihnen, wie Sie mitmachen oder kandidieren können.

Sieben Personen posieren vor einer blauen Pressewand des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales. Helle, gleichmäßige Beleuchtung, frontale Gruppenkomposition und sachlich-offizielle Stimmung.
StMAS

Sie möchten Themen aus Ihrer Stadt oder Ihrem Landkreis auf Landesebene einbringen? Der Landesseniorenrat bündelt die Anliegen der kommunalen Seniorenvertretungen in Bayern und vertritt sie gegenüber Landtag und Staatsregierung – auf Grundlage des Bayerischen Seniorenmitwirkungsgesetzes. Ihre kommunale Seniorenvertretung benennt die Mitglieder für dieses Gremium.

Nahaufnahme einer sitzenden Person, die bei einer Veranstaltung ein weißes Heft auf einer schwarzen Mappe hält; warme Farben, weiches Licht und unscharfer Hintergrund erzeugen eine ruhige, konzentrierte Stimmung.
StMAS

Sie engagieren sich für die Belange älterer Menschen – vielleicht schon im Seniorenbeirat oder planen eine neue Vertretung? Die LandesSeniorenVertretung Bayern (LSVB) vereint die Erfahrung von über 200 kommunalen Seniorenvertretungen, vertritt Ihre Anliegen kraftvoll in Politik und Gesellschaft und unterstützt Sie mit Fortbildungen, Fachwissen und einem starken Netzwerk. Mehr Infos und Mitgliedschaft unter lsvb.info.

    Engagiert im Alter: Unterstützung und Anerkennung für Ihr Ehrenamt

    Auf einem Tisch steht ein aufgeklappter Laptop mit der Website der Seniorenakademie Bayern; daneben eine gemusterte Tasse.
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    Sie engagieren sich – oder möchten sich engagieren – und wünschen sich mehr Wissen, Sicherheit und gute Ideen für Ihre Arbeit mit älteren Menschen? Die Seniorenakademie Bayern bietet Ihnen kostenlose Seminare und Austausch, vor Ort und online. So stärken Sie Ihre Fähigkeiten im Ehrenamt, lernen andere Engagierte kennen und bringen Ihr Wissen noch besser ein.

    Herzförmiger Lebkuchen mit blau-weißer Zuckerdekoration und der Aufschrift „Ehrenamt kommt von Herzen“ auf einem Tisch, hell und nah aufgenommen.
    StMAS

    Sie möchten zeigen, was Sie im Ehrenamt leisten – etwa bei einer Bewerbung, bei der Wohnungssuche oder einfach für Ihre Unterlagen? Der Ehrenamtsnachweis Bayern bescheinigt Ihnen Zeitraum, Aufgaben und Kompetenzen aus Ihrem Engagement. So machen Sie Ihre Erfahrung sichtbar und können sie bei Bedarf belegen – auch im höheren Alter. Mehr Infos finden Sie hier:

    Hand hält zwei Bayerische Ehrenamtskarten vor unscharfem grünem Hintergrund im Freien.
    StMAS

    Sie engagieren sich regelmäßig – vielleicht trotz kleiner Rente? Mit der Bayerischen Ehrenamtskarte nutzen Sie ganz praktische Vorteile: Ermäßigungen in vielen staatlichen Museen, Schlössern, Schwimmbädern sowie bei Kultur‑ und Freizeitangeboten in ganz Bayern. Ob Ihre Stadt oder Ihr Landkreis mitmacht und wie Sie die Karte beantragen, erfahren Sie hier.

    Person hält ein Tablet und bedient mit zwei Fingern die Website „freil!ch“ für freiwilliges Engagement in Bayern.
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    Sie möchten sich ehrenamtlich engagieren und suchen ein passendes Angebot in Ihrer Umgebung? Auf freilich-bayern.de, der bayerischen Engagementplattform, finden Sie mit wenigen Klicks Einsätze nach Thema, Einsatzort und Zeitumfang. Mehr als hundert Freiwilligenagenturen in Bayern speisen ihre Angebote ein; Sie können direkt Kontakt aufnehmen oder sich bei Ihrer lokalen Freiwilligenagentur persönlich beraten lassen.

    "Zuhause ist mehr als ein Ort. Es ist das Gefühl 'hier gehöre ich hin', das Gefühl von Vertrautheit, Erinnerungen, Geborgenheit und Sicherheit. Ich setze mich dafür ein, dass jede und jeder so lange wie möglich selbstbestimmt im Alter dort wohnen kann, wo das Herz ist: in den eigenen vier Wänden."
    Ulrike Scharf, MdL, Staatsministerin für Familie, Arbeit und Soziales

    Podcast-Tipp: Ihre Erfahrung ist Zukunft

    Haben Sie sich schon einmal gefragt, welche Werte Sie an die nächste Generation weitergeben möchten? Genau diese Frage hat sich auch Eva Haller gestellt, als sie mit 59 Jahren in Bayern noch einmal ganz neu angefangen hat. In Folge 9 von #BayernGemeinsamStark erzählt sie ihre inspirierende Geschichte – über Identität, Mut und das Miteinander der Generationen.

    hier geht's zum Transkript Podcast #BayernGemeinsamStark, Folge 9

    Podcast-Grafik auf blauem Hintergrund mit dem Schriftzug „# Bayern. Gemeinsam. Stark.“ und dem Hinweis auf Folge 9 mit Eva Haller, Präsidentin der Europäischen Janusz Korczak Akademie. Rechts ein hell ausgeleuchtetes Porträt einer älteren Frau im gestreiften Oberteil, darunter eine stilisierte Tonspur.
    StMAS

    Was bewegt Sie?Ich möchte mich über seniorengerechtes Wohnen informieren.

    Sie fragen sich, welche Wohnform im Alter zu Ihrer Lebenssituation passt? In Bayern finden Sie viele Wohnformen und Unterstützungsangebote für ältere Menschen: vom altersgerechten Umbau über gemeinschaftliche Wohnprojekte bis zu kleinen Hilfen im Alltag. Fachleute in Ihrer Nähe schauen mit Ihnen gemeinsam, was zu Ihrer Lebenssituation passt. Damit Ihr Zuhause ein Zuhause bleibt – heute und morgen.

    Zwei ältere Menschen springen auf einer Matratze herum.

    FAQs: Seniorengerechtes Wohnen & Wohnberatung

    Über die Digitale Wohnberatung Bayern können Sie

    • Ihre Postleitzahl eingeben und sofort die nächste kostenfreie Wohnberatungsstelle samt Kontaktdaten abrufen,
    • einen virtuellen 360°-Rundgang durch eine barrierefreie Musterwohnung machen und
    • Checklisten sowie Infos zu technischen Hilfsmitteln herunterladen.

    Oft genügen schon kleine Maßnahmen – etwa rutschfeste Bodenbeläge, gut platzierte Haltegriffe oder das Entfernen von Türschwellen –, um Sturzrisiken zu senken und Bewegungsfreiheit zu gewinnen. Eine kostenlose Wohnberatung zeigt Ihnen vor Ort, welche Lösungen in Ihrer Wohnung sinnvoll sind.

    • Passende Anlaufstelle finden: Digitale Wohnberatung Bayern – Postleitzahl eingeben, Kontaktdaten abrufen, virtuelle Musterwohnung besuchen.
    • Qualifizierte Handwerksbetriebe: Die Handwerkskammern führen Listen geschulter Fachfirmen (unter anderem mit dem Gütesiegel „Generations­freundlicher Betrieb – Service + Komfort“).

    Wenden Sie sich am besten an Ihre regionale Handwerkskammer. Die bayerischen Handwerkskammern führen Branchen­datenbanken und vermitteln Betriebe, die für das Gütesiegel „Generations­freundlicher Betrieb – Service + Komfort“ geschult wurden und Erfahrung mit barrierefreien Umbauten haben.

    SeLA unterstützt Initiativen, die älteren Menschen ein eigenständiges Leben ermöglichen. Gefördert werden:

    • Wohnberatungsstellen – bis zu 40.000 Euro Anschubfinanzierung für maximal 2 Jahre
    • Gemeinschaftliche Wohnformen (Senioren- oder Mehrgenerationen­hausgemeinschaften) – bis zu 40.000 Euro für maximal 2 Jahre
    • Nachbarschaftshilfen, die von bürgerschaftlichem Engagement getragen werden – bis zu 10.000 Euro für maximal 2 Jahre
    • Seniorengerechte Quartierskonzepte – bis zu 80.000 Euro für maximal 4 Jahre; finanz- und strukturschwache Kommunen können danach eine jährliche Anschlussförderung von 20.000 Euro beantragen (Neuregelung 2024)

    Zuschussquote: bis zu 90 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben (mindestens 10 Prozent Eigenanteil).
    Antragsberechtigt sind Kommunen, Vereine, Wohnungs­unternehmen und Initiativen.

    Details, Antragsformulare und aktuelle Stichtage:

    Quartiersmanagerinnen und Quartiersmanager arbeiten im Auftrag der Kommune und sind Ihre erste Anlaufstelle, wenn es ums Älterwerden vor Ort geht. Sie

    • vernetzen Hilfs-, Freizeit- und Pflegeangebote im Stadtteil oder Dorf,
    • organisieren Bürgertreffs, Stammtische und Nachbarschaftshilfen,
    • unterstützen bei der Suche nach barrierefreiem Wohnraum oder passenden Pflegediensten,
    • beraten zu Förder- und Entlastungsangeboten und
    • begleiten ehrenamtliche Initiativen.

    Die Kontaktdaten Ihres örtlichen Quartiersmanagements erhalten Sie über das Landratsamt oder die Website Ihrer Stadt bzw. Gemeinde. Weitere Infos:

    Umbaukosten fürs altersgerechte Wohnen können unter bestimmten Voraussetzungen steuerlich begünstigt sein – etwa als Handwerkerleistung oder, bei medizinischer Notwendigkeit, als außergewöhnliche Belastung. Welche Kosten im Einzelfall anerkannt werden, entscheidet ausschließlich Ihr Finanzamt. Lassen Sie sich dort oder von einer Steuerberaterin bzw. einem Steuerberater individuell beraten. Mehr Infos bietet das Bundesfinanzministerium:

    Individuelle Beratung und Unterstützung bietet Ihnen hierzu Ihr nächster Pflegestützpunkt.

    Bitte beachten: Die endgültige Entscheidung über Art und Umfang der Kostenübernahme trifft Ihre Pflegekasse.

    Barrierefreie Umbauten – etwa das Einbauen einer bodengleichen Dusche oder das Verbreitern von Türen – gelten rechtlich als „bauliche Veränderungen“ und sind in aller Regel zustimmungspflichtig (vgl. Paragraf 554 BGB). Sie müssen daher vorab die schriftliche Einwilligung Ihrer Vermieterin bzw. Ihres Vermieters einholen. Diese darf nur bei berechtigtem Interesse verweigert werden, kann aber Auflagen wie eine Rückbauverpflichtung oder eine Kosten­übernahme­zusage verlangen.

    Holen Sie sich vor dem Antrag unabhängigen Rat, zum Beispiel bei einem Mieterverein oder der Verbraucherzentrale Bayern.

    Die erste Anlaufstelle in Bayern ist die Koordinationsstelle „Wohnen im Alter“. Dort erhalten Sie kostenfreie Beratung zu …

    • Planung und rechtlicher Gestaltung Ihres Projekts (zum Beispiel Genossenschaft, Verein)
    • passenden Förderprogrammen wie der SeLA-Richtlinie
    • Kontaktvermittlung zu bestehenden Wohnprojekten und potenziellen Mitstreiterinnen und Mitatreitern
    • Organisation von Infoabenden, Workshops oder Exkursionen in Muster­wohnanlagen

    Wohnberatung in Bayern – so finden Sie passende Anlaufstellen

    Sie wollen Ihr Zuhause sicherer und barrierefrei machen? Starten Sie mit der Digitalen Wohnberatung Bayern: Virtueller Rundgang, Checklisten und Postleitzahl oder Wohnort-Suche führen Sie direkt zu einer von über 100 kostenfreien Wohnberatungsstellen.

    Keramikfigur eines sitzenden Jungen mit weißen Flügeln im grünen Gras, aufgenommen aus niedriger Perspektive bei weichem Tageslicht; unscharfer Garten und Haus im Hintergrund, ruhige Stimmung.
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    Mehrere weiße Stofftaschen mit Aufdruck hängen an blauen Stuhlreihen in einem Innenraum.
    StMAS

    Ihr Weg zum altersgerechten Wohnen in Bayern – Inspiration, Beratung, Förderung aus einer Hand

    Ihr Projekt für altersgerechtes Wohnen soll Fahrt aufnehmen? Bayern stellt Ihnen dafür gleich drei passgenaue Bausteine bereit – von der ersten Idee bis zur Finanzierung:

    Erleben Sie alle zwei Jahre, wie sich Wohnen im Alter komfortabel, barrierefrei und gemeinschaftlich gestalten lässt! Vom Workshop über Musterwohnungs-Besichtigungen bis zur persönlichen Beratung zeigen Kommunen, Initiativen und Nachbarschaftshilfen ihre besten Konzepte – kostenlos und bayernweit.

    Ob Sie Ihr Zuhause barrierefrei anpassen, in eine altersgerechte Wohnung umziehen oder ein ganzes Quartier seniorenfreundlich gestalten möchten: Die Bayerische Koordinationsstelle „Wohnen im Alter“ unterstützt Kommunen, Initiativen, Seniorinnen und Senioren sowie Angehörige – kostenfrei und praxisnah. Auf der Website finden Sie Beratung, Fördertipps und „Steckbriefe guter Ideen“ aus ganz Bayern. Nutzen Sie das Know-how für sicheres, bequemes und selbstbestimmtes Wohnen im Alter.

    Planen Sie einen barrierefreien Umbau, eine Wohn­beratungs­stelle, eine ehrenamtliche Nach­barschafts­hilfe oder gleich ein ganzes Quartiers­konzept? Mit der Förder­richtlinie „Selbst­bestimmt Leben im Alter“ (SeLA) bekommen Sie finanzielle Unterstützung:

    • Nachbarschaftshilfen: bis zu 10.000 Euro Anschubfinanzierung für maximal 2 Jahre.
    • Wohnberatungsstellen bzw. gemeinschaftliche Wohnformen: bis zu 40.000 Euro Anschubfinanzierung für maximal 2 Jahre.
    • Seniorengerechte Quartierskonzepte: bis zu 80.000 Euro Anschubfinanzierung für maximal 4 Jahre. Finanz- und strukturschwache Kommunen können danach zusätzlich eine jährliche Anschlussförderung von 20.000 Euro beantragen.

      SeLA-Förderung: Unterstützung für selbstbestimmtes Wohnen im Alter in Bayern

      Sie möchten in Ihrer Wohnung bleiben, suchen Unterstützung im Alltag oder interessieren sich für neue Wohnformen im Alter? Über die SeLA‑Förderung stärkt Bayern genau solche Angebote: Wohnberatung, Nachbarschaftshilfen, gemeinschaftliche Wohnprojekte und Quartiersmanagerinnen bzw. ‑manager in den Gemeinden.

      SeLA-Förderung in Bayern: Zuschüsse für Nachbarschaftshilfen, Wohnberatung und seniorengerechte Quartiere

      Sie bleiben in Ihrer Wohnung oder in Ihrem Haus und gestalten Ihr Zuhause alltagstauglich. Wohnberaterinnen und Wohnberater schauen mit Ihnen gemeinsam, welche Veränderungen sinnvoll sind – zum Beispiel im Bad, an Türen und Wegen oder bei Treppen. Wenn Sie möchten, unterstützen Menschen aus der Nachbarschaft oder aus ehrenamtlichen Initiativen im Alltag.

      Sie wohnen in Ihrer eigenen Wohnung – und leben zugleich in einer Hausgemeinschaft, in der Begegnung im Alltag möglich bleibt. Bewohnerinnen und Bewohner nutzen Gemeinschaftsräume, verabreden sich, helfen sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten und organisieren Unterstützung, wenn sich ein Bedarf entwickelt.

      Viele Gemeinden in Bayern haben sich schon auf den Weg gemacht und örtliche Quartiersmanagerinnen oder Quartiersmanager – die sogenannten „Kümmerer“ – für ihre ältere Bevölkerung geschaffen. An diese können Sie sich mit all Ihren Fragen rund um ein gutes Älterwerden in Ihrer Heimatgemeinde wenden. Egal ob es um allgemeine Informationen geht, Sie Kontakt zu geeigneten Fachstellen in Ihrer Region benötigen oder Sie sich selbst einsetzen wollen, um andere zu unterstützen oder um mitzuwirken, Ihre Gemeinde für alle altersgerechter zu gestalten.

        Ein Tanzpaar tritt auf einer rot beleuchteten Bühne auf, während rechts im Vordergrund eine Person die Szene mit dem Smartphone fotografiert.
        StMAS

        Aktuelles für Seniorinnen und Senioren in Bayern

        Sie möchten wissen, was es gerade Neues gibt – Veranstaltungen, Aktionswochen, neue Angebote oder interessante Projekte? Hier finden Sie aktuelle Termine und Berichte rund um das Leben im Alter in Bayern.

        Aktuelles für Seniorinnen und Senioren in Bayern
        Gruppenfoto auf einer Bühne bei der Verleihung des Innovationspreises „Zu Hause daheim“ 2026; mehrere Personen halten Urkunden, Blumen und ein großes Preisschild vor blau beleuchteter Leinwand.
        StMAS

        Wie kann gutes Leben im Alter in der eigenen Gemeinde aussehen? Diese Frage haben sich 2026 viele engagierte Menschen in bayerischen Städten, Märkten und Gemeinden gestellt und ihre Antworten im Fotowettbewerb „Gut älter werden in der Kommune“ sichtbar gemacht. Jedes eingereichte Bild erzählt eine konkrete Geschichte: von neuen Wohnformen, verlässlicher Unterstützung im Alltag, gut erreichbarer Beratung bis hin zu vielfältigen Angeboten für Begegnung und Teilhabe im Alter. Entdecken Sie die prämierten Projekte und lassen Sie sich inspirieren.

          Bayerischer Großelterntag

          Nahaufnahme eines Kindes in blauer, gepunkteter Fleecejacke, das im sonnigen Garten die Hand einer erwachsenen Person hält.
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          Der Bayerische Großelterntag ist unser Danketag für alle Omas und Opas: Einmal im Jahr rücken wir die besondere Beziehung zwischen Großeltern und Enkeln in den Mittelpunkt und sagen „Vergelt’s Gott“ für all die Zeit, Liebe und Unterstützung, die Großeltern ihren Familien schenken. Ein Tag für gemeinsame Zeit, geteilte Erinnerungen und das starke Band zwischen den Generationen – in Familien überall in Bayern.

          Der Bayerische Großelterntag findet jedes Jahr am zweiten Sonntag im Oktober statt.

            "Die Verbindung zwischen Enkeln und Großeltern ist einzigartig und trägt viele Menschen durchs ganze Leben: Großeltern sind Vorbilder, Geschichtenerzähler und Brückenbauer zwischen Vergangenheit und Zukunft. Gerade in unseren Zeiten zeigt sich, wie wichtig Zusammenhalt zwischen allen Generationen ist."
            Ulrike Scharf, MdL, Bayerische Staatsministerin für Familie, Arbeit und Soziales

            Was bewegt Sie?Ich will mit der digitalen Welt Schritt halten.

            Die MuT-Punkte in Bayern unterstützen Menschen ab 60 beim Einstieg in die digitale Welt. MuT steht für „Medien und Technik“. Vor Ort lernen Sie Schritt für Schritt, alltagsnah und in Ihrem eigenen Tempo, wie Smartphone, Tablet & Co. funktionieren – stets leicht verständlich erklärt. Ob im Stadtteiltreff, Seniorenbüro oder bei der Nachbarschaftshilfe: In ganz Bayern, auch im ländlichen Raum, finden Sie wohnortnahe Angebote. Eine interaktive Karte zeigt sämtliche MuT-Punkte; zahlreiche Landkreise wirken zudem als MuT-Partner, vernetzen die Angebote und veröffentlichen aktuelle Kurstermine auf ihren Websites.

            Eine jüngere Frau erklärt einer älteren Frau etwas auf einem Smartphone.
            iStock/Anchiy
            iStock/Anchiy

            FAQs: Digitale Teilhabe & MuT-Punkte

            Wenn Sie sich unsicher fühlen, rufen Sie einfach bei einem MuT-Punkt in Ihrer Nähe an. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erklären Ihnen gern, welche Angebote zu Ihrem Kenntnisstand passen und wie Sie sich anmelden können. Viel Erfolg beim digitalen Durchstarten!

            MuT-Punkte bieten wohnortnahe Unterstützung – meist in Mehrgenerationen­häusern, Seniorentreffs oder Bibliotheken. Geschulte Ehrenamtliche und Fachkräfte zeigen Menschen ab 60, wie sie sicher in die digitale Welt einsteigen.

            Sie können dort

            • in kleinen Kursen oder Einzelsprechstunden den Umgang mit Smartphone, Tablet oder Laptop üben,
            • gezielt Themen vertiefen (z. B. Online-Banking, Messenger, Fotos verwalten),
            • Fragen spontan in „Mediensprechstunden“ stellen und
            • ganz ohne Leistungsdruck in Ihrem eigenen Tempo lernen.

            Das StMAS Bayern fördert die MuT-Punkte finanziell, damit die Angebote bewusst niedrig­schwellig und häufig kostenfrei bleiben.

            Ob eine Anmeldung nötig ist, legt jede Einrichtung selbst fest:

            • Für regelmäßige Kurse ist eine kurze Voranmeldung (telefonisch oder per Mail) üblich, damit genügend Leihgeräte und Plätze vorhanden sind.
            • Offene Mediensprechstunden können Sie meist spontan besuchen.

            Die meisten Angebote sind kostenfrei; vereinzelt wird bei längeren Kursreihen ein kleiner Unkostenbeitrag (zum Beispiel für Unterlagen) erhoben. Fragen Sie einfach beim jeweiligen MuT-Punkt nach – die Kontaktdaten finden Sie in der Standortkarte.

            Auf der interaktiven Karte des StMAS Bayern können Sie nach Postleitzahl oder Landkreis suchen. Jeder Standort ist mit Adresse, Öffnungszeiten und Kontakt hinterlegt.

            Grundsätzlich ja. Viele MuT-Punkte begrüßen es, wenn Enkel, Angehörige, Nachbarinnen und Nachbarn oder ehrenamtliche Begleit­personen gemeinsam mit älteren Teilnehmerinnen und Teilnehmern kommen. Das erleichtert das Üben zu Hause und fördert das generations­übergreifende Lernen. Am besten vorab kurz beim jeweiligen MuT-Punkt nachfragen, ob Plätze frei sind.

            Einige MuT-Partner-Landkreise organisieren mobile Teams, die Kurse in Dorfgemeinschafts­häuser, Senioreneinrichtungen oder direkt zu Hause bringen. Zudem bieten manche Standorte Video-Sprechstunden oder Online-Grundlagen­kurse an – ideal, wenn Sie das Haus nicht verlassen können.
            Fragen Sie dazu beim MuT-Punkt oder bei der jeweiligen Landkreis-Koordinations­stelle (MuT-Partner) nach.

            Nein. Jeder MuT-Punkt verfügt dank der Landesförderung über mehrere Leih-Tablets bzw. -Laptops, die Sie während des Kurses kostenlos nutzen können. Wenn Sie bereits ein eigenes Gerät besitzen, bringt es jedoch Vorteile, wenn Sie es mitbringen: Sie lernen direkt an den Einstellungen, die Sie später zuhause wiederfinden. Für reine Einsteiger­angebote stellt der Kursleiter gern ein Gerät zur Verfügung – entscheiden können Sie selbst.

            Die meisten MuT-Punkte bieten wöchentlich oder zweiwöchentlich Kurse und offene Medien­sprech­stunden an. Ein Grund­lagen­kurs umfasst üblicher­weise drei bis fünf Treffen, jede Lerneinheit dauert etwa 90 Minuten; offene Sprech­stunden sind meist kürzer (30 – 60 Minuten). Genaue Termine legt jeder Standort selbst fest. Erkundigen Sie sich deshalb am besten telefonisch oder auf der Website Ihres MuT-Punkts nach dem aktuellen Kursplan.

            Was bewegt Sie?Ich suche Infos über finanzielle Hilfen.

            Grundsicherung im Alter in Bayern: Wer hilft und wie Sie Unterstützung beantragen

            Reicht Ihre Rente nicht für Miete, Heizung und das tägliche Leben? Die Grundsicherung im Alter fängt finanzielle Lücken auf. Grundsicherung kann zum Beispiel umfassen:

            • Geld für den monatlichen Lebensunterhalt
            • Kosten für Miete und Heizung, soweit angemessen
            • zusätzliche Unterstützung in besonderen Fällen, zum Beispiel bei bestimmten gesundheitlichen Bedarfen

            Wo bekommen Sie Hilfe?

            Sie möchten prüfen, ob Ihnen Grundsicherung zusteht? Geben Sie im BayernPortal Ihre Postleitzahl ein, laden Antrag und Merkblatt herunter und reservieren – falls angeboten – gleich einen Termin. Den ausgefüllten Antrag reichen Sie anschließend beim zuständigen Sozialamt ein: im Landratsamt bzw. in der Stadtverwaltung Ihrer kreisfreien Stadt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dort prüfen Ihren Anspruch auf Grundsicherung und klären zugleich, ob auch Hilfe zur Pflege oder zur Gesundheit für Sie infrage kommt.

            Ältere Frau in hellblauer Jacke sitzt in einem grauen Sessel bei einer Podiumsdiskussion; heller Innenraum, weiches Licht, ruhige Stimmung.
            StMAS

            Helma Sick hat früh gemerkt, wie schnell Frauen den Preis zahlen, wenn Finanzen „mitlaufen“. Heute – auch im Ruhestand – berät die Finanzexpertin Frauen zu Vorsorge, Rente und Absicherung. Ihr Satz ist längst zum Markenzeichen geworden: „Ein Mann ist keine Altersvorsorge.“ 
            In der Reihe „Bayerns Frauen. Jede anders stark!“ erzählt Helma Sick von ihrem Weg in die finanzielle Selbstständigkeit – und davon, was sie jungen Frauen heute mitgeben möchte.

            "Für mich gehört es zur Würde eines Menschen, nicht von einer Lebensgemeinschaft wie der Ehe abhängig zu sein. "
            Helma Sick, Finanzberaterin

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            Zwei ältere Herren und eine ältere Dame sitzen an einem Tisch. Im Vordergrund sitzt ein jüngerer Mann, der ihnen etwas auf seinem Computer präsentiert.
            iStock /millann

            Sie wollen vor Ort mitreden, wenn es um Busverbindungen, Treffpunkte oder barrierefreies Wohnen geht? Das Bayerische Seniorenmitwirkungsgesetz verleiht Ihrer Stimme Gewicht. Hier erfahren Sie, wie Sie eine Seniorenvertretung aufbauen, im Landesseniorenrat Platz nehmen und mit Leitfäden, Seminaren und starken Netzwerken loslegen. Gestalten Sie die Lebensqualität älterer Menschen in Ihrer Gemeinde aktiv mit.

            Mehrere weiße Stofftaschen mit Aufdruck hängen an blauen Stuhlreihen in einem Innenraum.
            StMAS

            Viele Menschen möchten auch im Alter selbstbestimmt leben und wohnen. Die Aktionswochen „Zu Hause daheim“ zeigen, wie das gelingen kann – mit Ideen, Projekten und Angeboten. Das Sozialministerium richtet sie alle zwei Jahre gemeinsam mit starken Partnern aus – und vergibt einen Innovationspreis.

            Gläserner Innovationspreis „Zu Hause daheim“ 2026 auf einem Holztisch, im Hintergrund unscharfe Blumen und blau-violett beleuchteter Veranstaltungsraum.
            StMAS

            Sie setzen sich dafür ein, dass ältere Menschen gut in den eigenen vier Wänden und in ihrem vertrauten Umfeld leben können? Dann sind Sie beim Innovationspreis „Zu Hause daheim“ genau richtig. Auf dieser Seite erfahren Sie, wer mitmachen kann und welche Chancen der Wettbewerb Ihrem Projekt eröffnet.

            Drei Säulen, ein Ziel: finanzielle Sicherheit im Alter. Gesetzlich, betrieblich und privat – die Altersvorsorge in Deutschland basiert auf verschiedenen Formen der Absicherung für später. Gemeinsam bilden sie ein stabiles Fundament für den Ruhestand.

            Miniatur-Küchenszene aus Holz mit zwei Spielfiguren, Hund, Katze und Tisch in warmem Licht.
            Steiger

            Sie möchten Ihr Viertel altersgerecht gestalten? Entdecken Sie Wohnformen und Beratungsangebote – von der Digitalen Wohnberatung Bayern bis zur SeLA-Förderung – und holen Sie sich frische Praxisideen aus den Aktionswochen „Zu Hause daheim“.

            Eine Gruppe älterer Menschen nimmt an einem Computer Kurs teil. Sie nutzen zu zweit einen Laptop.
            iStock/vm

            Ob Kurs, Konzept oder Coaching: MuT 60+ stärkt die digitale Teilhabe in Bayern. Besuchen Sie kostenlose MuT-Punkte, werden Sie Landkreis-MuT-Partner oder vernetzen Sie sich als MuT-Profi – für sichere Online-Kompetenz von Seniorinnen und Senioren.

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