Den nächsten Karriereschritt wagen, sich rechtzeitig für die Zukunft absichern oder eine Stelle im Ausland annehmen – als Arbeitnehmerin oder Arbeitnehmer in Bayern stehen Ihnen heute mehr Wege offen denn je. Informieren Sie sich bei uns über passgenaue Weiterbildungsangebote, verlässliche Arbeitsmarktdaten, verbindliche Regelungen zum Arbeitsschutz sowie alles Wichtige rund um Rente und Vorsorge. Mit fundierten Fakten und aktuellen Fördermöglichkeiten begleiten wir Sie durch jedes Kapitel Ihres Arbeitslebens – vom Berufsstart bis zum Ruhestand.
Beschäftigte


Was bewegt Sie?Ich möchte beruflich (neu) durchstarten.
Miriam – nennen wir sie so – ist 38 und stemmt seit Jahren das Tagesgeschäft in einer oberbayerischen Versicherung. Doch plötzlich möchten Kundinnen und Kunden lieber chatten, Workflows laufen automatisiert und Daten sortiert die KI. Miriam denkt: Bleibe ich stehen oder gehe ich mit?
Ein schneller Klick führt sie zu kommweiter.bayern.de, dem Weiterbildungsportal des Bayerischen Arbeitsministeriums. Dort springen ihr sofort ins Auge:
- echte Geschichten: von Menschen, die sich weitergebildet haben – und welche Chancen sich dadurch für sie eröffnet haben
- Der Weiterbildungs-Lotse: Ein paar Filter setzen, schon erscheinen passende Weiterbildungs-, Beratungs- und Förderangebote auf dem Bildschirm.
- die Telefonnummer einer Weiterbildungsinitiatorin in ihrer Region – kostenlose Beratung, bezahlt vom Freistaat
Gemeinsam überlegen sie, welcher nächste Schritt für Miriam sinnvoll ist. Dabei zeigt sich auch: Der ESF+ in Bayern fördert keine Einzelpersonen direkt. Wohl aber kann Miriams Arbeitgeber für Miriam und ihre vier Kolleginnen und Kollegen in demselben Bereich eine Förderung für eine Fortbildung beantragen. Für den Kurs wird eine erfahrene Dozentin engagiert, der Arbeitgeber trägt nur 50 Prozent der Kosten. So gewinnen alle: Miriam erweitert ihr Wissen, ihre Kolleginnen und Kollegen lernen mit, und auch der Betrieb kommt voran.
Sechs Monate später steuert Miriam das neue Kundenportal, automatisiert Abläufe und arbeitet flexibler denn je. Mehr Verantwortung, besseres Gehalt, frischer Tatendrang – alles begann mit einem Klick auf die Angebote des Arbeitsministeriums.
Sie wollen ebenfalls den nächsten Schritt gehen? Besuchen Sie kommweiter.bayern.de, sprechen Sie mit einer Weiterbildungsinitiatorin oder einem Weiterbildungsinitiator in Ihrer Region und sichern Sie sich Fördermittel für Ihren Neustart.
Was bewegt Sie?Ich will mit 50+ weiter Karriere machen.
Sabine – nennen wir sie so – ist 54 Jahre alt und kennt den Einkauf wie ihre Westentasche. Seit Jahrzehnten verhandelt sie für einen mittelständischen Betrieb Preise, pflegt persönliche Beziehungen zu Lieferanten und weiß genau, wo die Qualität stimmt.
Doch dann stellt ihr Unternehmen auf ein digitales Beschaffungssystem um: neue Plattform, neue Prozesse. Die jüngeren Kolleginnen klicken sich scheinbar mühelos durch Dashboards und sprechen von „automatisierten Workflows“ und „KI-gestützter Bedarfsermittlung“.
Sabine spürt: Meine Erfahrung ist Gold wert – ich muss sie nur mit neuem Know-how verknüpfen.
Also vereinbart sie einen kostenfreien Termin bei einer Weiterbildungsinitiatorin. Zusammen mit der Beraterin legt sie ihre Stärken offen: Verhandlungsgeschick, Marktkenntnis, strategischer Blick. Darauf lässt sich aufbauen.
Sie entscheidet sich für eine Weiterbildung im „Digitalen Prozess- und Lieferkettenmanagement“ – ein Programm des Bayerischen Arbeitsministeriums. Dort übersetzt sie ihr Wissen in moderne Tools und Methoden.
Heute steuert Sabine digitale Einkaufsprozesse, analysiert Daten in Echtzeit und gibt Workshops für ihr Team. Statt nur Schritt zu halten, weist sie nun den Weg.
Haben auch Sie Lust auf einen beruflichen Neustart?
Das Bayerische Arbeitsministerium bietet im Rahmen der Initiative „Ältere und Arbeitswelt” unter anderem kostenlose, bayernweite Weiterbildungsberatung durch Weiterbildungsinitiatorinnen und -initiatoren. Mit dem Förderprogramm Arbeitsmarktfonds (AMF) werden zudem Qualifizierungsangebote gefördert und Beschäftigungschancen gestärkt. Finden Sie jetzt Ihren Weg!
"Das war die beste Entscheidung meines Lebens, das Sinnvollste, was mir passieren konnte."Daniela Pitzk-Cuénod, Quereinsteigerin als Heilerziehungspflegerin
Was bewegt Sie?Ich möchte mich über Rechte und finanzielle Hilfen informieren.
Montagmorgen, Kaffeeküche in einem kleinen Betrieb in Nördlingen. Drei Kolleginnen und Kollegen kommen ins Gespräch – und merken, dass sie alle offene Fragen haben.
Anna (zurück aus der Elternzeit)
„Ich freu mich total, wieder da zu sein – aber ich jongliere ganz schön. Kann ich eigentlich offiziell flexible Arbeitszeiten einfordern?“
Tobias (kümmert sich um seinen Vater)
„Mein Papa braucht mich nach seinem Unfall gerade öfter. Darf ich eigentlich für eine Weile meine Stunden runterdrehen?“
Marco (arbeitet im Projektgeschäft)
„Wenn’s brennt, sitz ich hier manchmal bis in die Nacht. Wie viele Überstunden sind denn überhaupt noch okay?“
Alle stellen fest: So richtig informiert über ihre Rechte ist hier niemand. Noch beim Kaffee zücken sie ihre Smartphones und stoßen auf die Informations- und Beratungsangebote des Freistaats Bayern.
Was sie dort finden:
- kompakte Fakten – verständliche Infos zu Arbeitsrecht, Tariffragen, Mutterschutz sowie zulässigen Arbeitszeiten
- Orientierungsangebote – grundsätzliche Informationen per Telefon, online oder vor Ort für allgemeine Fragen
Am Ende des Tages kennen Anna, Tobias und Marco ihre Rechte – und wie sie sie einfordern können.
Was bewegt Sie?Ich möchte für mein Alter vorsorgen.
Den ganzen Tag gärtnern, viel reisen, mit den Kindern spielen. So erträumen sich viele Beschäftigte den Ruhestand. Und dann gibt es die andere Seite: die leise Frage im Hinterkopf. Reicht das später? Was, wenn etwas passiert?
So geht es auch einem Familienvater – nennen wir ihn Thomas. Nach dem frühen Tod seiner Frau hält er den Alltag allein zusammen: zwei Kinder im Schulalter, Hausaufgaben, Brotdosen, Wäscheberge. Weil er für die Kinder da sein will, arbeitet er in Teilzeit. Das passt – trotzdem macht er sich in letzter Zeit immer mehr Gedanken:
Was ist, wenn ich gesundheitlich früher aufhören muss? Wie kann ich meine Rente aufstocken? Und welche Unterstützung gibt es überhaupt?
Thomas geht diese Fragen Schritt für Schritt an. Er verschafft sich einen Überblick über die gesetzliche Rente. Er schaut, was über die betriebliche Altersversorgung möglich ist. Und er prüft, ob private Vorsorge – zum Beispiel eine Riester-Rente – zu seiner Situation passt. Dabei kann er auf starke Partner setzen:
Der Freistaat Bayern unterstützt mit ausführlichen Informationen, Beratungsangeboten und Förderprogrammen. Für Thomas bedeutet das vor allem eins: wieder Luft bekommen. Weil er weiß, dass er vorsorgt – für sich. Und für seine Kinder.
Helma Sick: „Ein Mann ist keine Altersvorsorge.“
Mit Weitsicht ans Alter denken – das klingt nach einem Satz aus dem Ratgeber. Und ist doch im echten Leben oft schwer. Gerade für Frauen. Weil Biografien selten geradeaus laufen: Kinder, Pflege, Teilzeit, ein Neustart nach Trennung, Jahre voller unbezahlter Sorgearbeit. Alles Arbeit. Nur ohne Gehaltszettel – und oft mit Lücken bei Rente und Absicherung.
Genau hier setzt Helma Sick an. Jahrgang 1941 – und bis heute eine Frau, die Klartext spricht. Sie hat sich ihren Weg in die finanzielle Selbstständigkeit erkämpft, Sicherheit aufgebaut und daraus eine Berufung gemacht: Mit „frau & geld“ unterstützt sie Frauen dabei, ihre Finanzen selbst in die Hand zu nehmen – früher als Dienstleisterin, heute mit viel Herzblut ehrenamtlich.
In Folge 3 unseres Bayern-Podcasts #BayernGemeinsamStark spricht Helma Sick darüber,
- warum Geldfragen oft auch Lebensfragen sind,
- wie Frauen typische Stolpersteine erkennen und
- wie aus „Ich sollte mal“ ein erster, machbarer Schritt wird.
Was bewegt Sie?Ich möchte wissen, wie sich Bayerns Arbeitsmarkt entwickelt.
Die Schlagzeilen wechseln schnell. Mal heißt es Fachkräftemangel. Mal Stellenabbau. Mal Transformation durch KI. Viele Beschäftigte fragen sich: Was bedeutet das für mich?
Diese Fragen stellt sich auch eine junge Frau, nennen wir sie Katrin. Seit fünf Jahren arbeitet sie in einem mittelständischen Betrieb in Niederbayern, im Technologieumfeld. Gute Auftragslage, engagiertes Team. Und doch spürt sie Bewegung: Eine Kollegin wechselt. Zwei Stellen bleiben länger unbesetzt. Eine Abteilung erhält einen neuen Zuschnitt.
Katrin macht sich Gedanken. Wie stabil ist mein Arbeitsplatz? Wie viele offene Stellen gibt es in meiner Region? Welche Branchen wachsen – und wo verändern sich Tätigkeiten?
Wer Antworten sucht, braucht verlässliche Zahlen – und Einordnung. Genau hier setzen die Arbeitsmarktberichte für Bayern an. Monatliche Daten der Bundesagentur für Arbeit zeigen,
- wie viele Menschen arbeitslos sind,
- wie viele Stellen gemeldet werden,
- wie sich einzelne Regionen entwickeln.
Das IAB-Betriebspanel ergänzt diese Zahlen um die Sicht der Betriebe:
Wie entwickeln sich Beschäftigung und Fachkräftebedarf?
Wo investieren Unternehmen in Weiterbildung?
Wie wirken Digitalisierung und Strukturwandel?
Der Arbeitsmarktfonds Bayern wiederum fördert gezielt Projekte, die benachteiligte Menschen in Beschäftigung bringen.
Der Europäische Sozialfonds Plus (ESF+) unterstützt in Bayern Menschen beim Einstieg in Arbeit und Ausbildung, verbessert Kompetenzen und verringert Armut. Menschen, die auf dem Arbeitsmarkt besondere Unterstützung brauchen, haben dadurch bessere Chancen.
So entsteht ein Gesamtbild: Zahlen. Trends. Perspektiven.
Für ganz Bayern – und für jede einzelne Region.


