Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gewinnen, fördern und halten. Arbeitsplätze gesund und attraktiv gestalten. Chancen durch Ausbildung und Inklusion nutzen. Barrieren abbauen und soziale Verantwortung übernehmen. Als Unternehmerin oder Unternehmer stehen Sie täglich vor vielen Herausforderungen. Der Freistaat unterstützt Sie auf vielfältige Weise – denn jedes Unternehmen in Bayern prägt die Wirtschaft und Gemeinschaft unserer Heimat. Jetzt und in Zukunft.
Unternehmen


Was bewegt Sie?Wir suchen Fachkräfte.
Was bewegt Sie?Wir möchten wissen, wie sich der bayerische Arbeitsmarkt entwickelt.
Wenn Sie Personal, Qualifizierung, Investitionen oder Standorte planen, brauchen Sie einen belastbaren Blick auf den Arbeitsmarkt in Bayern. Wichtige Fragen sind zum Beispiel:
- Wie entwickelt sich die Arbeitslosigkeit insgesamt und in meiner Region?
- Wie viele Menschen sind sozialversicherungspflichtig beschäftigt – und in welchen Branchen?
- Worin unterscheiden sich Stadt und Land?
- Welche Signale senden Jugendarbeitslosigkeit und Fachkräftebedarf?
- Wie entwickeln sich die Beschäftigung Älterer und die Situation von Langzeitarbeitslosen?
Wenn Sie diese Trends früh erkennen, können Sie Personalbedarf, Qualifizierungsstrategien und Investitionen gezielt steuern.
Was bewegt Sie?Wir wollen, dass unsere Beschäftigten Familie und Beruf gut vereinbaren können.
Was bewegt Sie?Wir wollen unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein gutes Arbeitsumfeld bieten.
Volle Auftragsbücher sind die eine Seite. Der Alltag bei der Umsetzung die andere: lange Schichten, körperlich schwere Arbeit, hoher Takt. Zwei Inhaber einer mittelständischen Schlosserei in Oberfranken, nennen wir sie Jana und Thomas, kennen diese Realität. Das Geschäft läuft. Und trotzdem wächst der Druck.
Immer öfter erkrankt jemand. Kolleginnen und Kollegen springen ein. Pausen schrumpfen. Die Stimmung kippt schneller. Und auf Stellenanzeigen meldet sich kaum noch jemand. Jana und Thomas merken: Ein gutes Team hält viel aus. Aber auf Dauer muss sich etwas ändern.
Ein gutes Arbeitsumfeld ist Chefinnen- und Chefsache
Jana und Thomas entscheiden sich für einen Kurswechsel. Sie setzen auf ein klares Konzept für Sicherheit und Gesundheitsschutz sowie gezielte berufliche Weiterbildung im Betrieb: Gefährdungsbeurteilungen, Stressprävention, vielfältige Weiterbildungsmöglichkeiten und Angebote, die Familie und Beruf besser zusammenbringen.
Auf der Homepage des Arbeitsministeriums informieren sie sich über die Initiative „Ältere und Arbeitswelt“. Gemeinsam schauen sie auf Handgriffe, Wege und Belastungen. Hebehilfen kommen dazu. Arbeitsplätze werden ergonomischer. So bleibt Arbeit körperlich machbar – auch mit Erfahrung und vielen Jahren im Job.
Beim Thema Inklusion geht der Betrieb ebenfalls konkrete Schritte. Mit gezielter Förderung entstehen Arbeitsplätze und Perspektiven für Menschen mit Behinderung.
Das Ergebnis spüren alle: weniger Ausfälle, mehr Energie im Team, ein anderer Ton in der Halle. Für Jana und Thomas zählt am Ende vor allem eins: Der Betrieb bleibt leistungsfähig – weil Menschen hier gern und gesund arbeiten.
Was bewegt Sie?Wir wollen (mehr) soziale Verantwortung übernehmen.
Anna und Tobias, nennen wir sie so, führen gemeinsam eine mittelständische Maschinenbaufirma in Schwaben. Die Aufträge kommen. Die Zahlen stimmen. Und trotzdem stellt sich im Alltag eine neue Frage: Was bleibt außer Umsatz?
Im Gespräch in der Werkhalle, beim Sommerfest, in der Region merken beide: Erfolg ist mehr als Gewinn. Kundinnen und Kunden fragen nach Nachhaltigkeit. Der Standort lebt davon, dass Unternehmen Verantwortung übernehmen. Anna und Tobias wollen genau das – und suchen einen Weg, der zum Betrieb passt.
Verantwortung, die zum Betrieb passt
Der erste Schritt fühlt sich oft größer an, als er ist.
Ein Betrieb soll laufen – und wirtschaftlich erfolgreich sein. Gleichzeitig wächst der Anspruch, fair zu führen, Ressourcen zu schonen und das Miteinander vor Ort zu stärken. Und wenn ein Betrieb diesbezügliche Maßnahmen ergreift, nennt man das Corporate Social Responsibility (CSR). Aber viele fragen sich: Wo fängt man an?
Genau dabei unterstützt die CSR-Website Bayern: Das Bayerische Sozialministerium hat sie gemeinsam mit dem Bayerischen Industrie- und Handelskammertag (BIHK) aufgebaut. Die Seite ordnet ein, was hinter den steigenden sozialen und ökologischen Anforderungen steckt – und zeigt Wege, wie Unternehmerinnen und Unternehmer Verantwortung praxisnah umsetzen können. Mit Impulsen, Praxisbeispielen und konkreten Hilfestellungen – immer mit Blick auf den rechtlichen Rahmen.
Denn Anna und Tobias sind nicht allein. Immer mehr Unternehmerinnen und Unternehmer machen CSR zum Teil ihrer Unternehmens-DNA: Für ihre Beschäftigten, für die Umwelt, für das Miteinander vor Ort. Genau dafür steht Corporate Social Responsibility. Die Website liefert Orientierung und nächste Schritte.
Bayerische CSR-Strategie
Verantwortung hat in Bayern viele Gesichter. In Werkhallen und Büros. In Familienbetrieben und Mittelstand. Überall dort, wo Unternehmerinnen und Unternehmer mehr wollen als wirtschaftlichen Erfolg – nämlich Wirkung für Beschäftigte, Umwelt und Region.
Der Bayerische CSR-Tag bringt diese Menschen zusammen. Das Bayerische Arbeitsministerium richtet ihn gemeinsam mit dem Bayerischen Industrie- und Handelskammertag aus. Führungskräfte und Engagierte teilen dort Erfahrungen, netzwerken, diskutieren Lösungen und machen ihr Engagement sichtbar.
Wie stark sich Unternehmen bereits einbringen, zeigt der Länderbericht Bayern zum Monitor Unternehmensengagement 2025. Die Studie bündelt, was vielerorts Alltag ist: Betriebe fördern Teilhabe, unterstützen soziale Projekte und übernehmen Verantwortung vor Ort. Wer Engagement strategisch weiterentwickeln will, findet darin Einordnung, Vergleiche und konkrete Impulse. Erfahren Sie mehr über den CSR-Tag.
Social-Startup-Hub Bayern (SSHB)
Gemeinsam mehr bewegen? Der Social-Startup-Hub Bayern ist Anlaufstelle für Gründungsinteressierte, die mit ihrer Idee Wirkung für Mensch und Region entfalten wollen. Das SSHB-Team berät im Vorgründungsbereich, vernetzt, unterstützt bei der Umsetzung einer Idee und macht gute Ansätze sichtbar – mit Regionalzentren in ganz Bayern, auch im ländlichen Raum.
Auch etablierte Unternehmen profitieren: neue Kooperationen, frische Perspektiven und Projekte, die zur eigenen Verantwortung passen. Wer soziales Unternehmertum kennenlernen oder mit sozialen Start-ups zusammenarbeiten will, findet beim SSHB einen direkten Draht. Weitere Infos gibt´s im Video.
Wir möchten im Betrieb Inklusion und Barrierefreiheit vorantreiben.
Montagmorgen. Bewerbungen auf dem Tisch. Zwei davon von Menschen mit Behinderung. Kurz darauf ruft ein langjähriger Mitarbeiter an: Reha. Unklar, wie es körperlich weitergeht. Und beim Rundgang durch die Halle fällt wieder dieselbe Stelle auf: die Stufe am Eingang, die enge Tür zum Pausenraum, das grelle Licht im Gang.
Der Inhaber eines metallverarbeitenden Betriebs in Niederbayern, nennen wir ihn Stefan, spürt: Da muss sich was tun. Fachkräfte werden knapper. Belegschaften werden älter. Und ein guter Betrieb soll für möglichst viele Talente passen.
Schritt für Schritt zum barrierearmen Betrieb
Stefan holt sich Unterstützung. Die Einheitlichen Ansprechstellen für Arbeitgeber (EAA) zeigen erste Möglichkeiten auf und bringen Struktur in die nächsten Schritte. Die Fachkräfte im Inklusionsamt Bayern beraten zu passenden Anpassungen und zu finanzieller Förderung.
Was am Anfang nach Umbau aussieht, fühlt sich schnell nach etwas Größerem an. Plötzlich geht es um mehr als Türen und Wege. Es geht um Zugehörigkeit. Um die Frage: Wer findet im Betrieb Platz – ganz selbstverständlich?
Stefan packt es Schritt für Schritt an. Zuerst kommen Maßnahmen mit sofortiger Wirkung: Eine Rampe ersetzt die Stufe. Besseres Licht nimmt Druck aus den Gängen. Klare Wege schaffen Raum. Ein Arbeitsplatz bekommt passende Ausstattung. Fördermittel geben Rückenwind. Ein kurzer Austausch im Team klärt Fragen und stärkt das Miteinander. Assistenz, flexible Zeiten und digitale Tools machen Abläufe leichter.
Am Ende schaut Stefan in die Halle und spürt: Hier hat das Team wirklich etwas bewegt. Mehr Zugänglichkeit, bessere Abläufe, mehr Zusammenhalt. Talente steigen ein. Erfahrung bleibt im Team. Und der Betrieb gewinnt an Stärke – fachlich und menschlich.



