Gleichstellung in Bayern

Sie wollen Karriere und Familie vereinbaren, alte Rollenbilder hinter sich lassen oder Gleichstellung aktiv voranbringen? Hier finden Sie Beratung, Werkzeuge und Vernetzung.

Gleichstellung von Frauen und Männern voranbringen

Im Bayerischen Sozialministerium sitzt die „Leitstelle für die Gleichstellung von Frauen und Männern“. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vernetzen, beraten, unterstützen. Sie setzen Impulse, stoßen Entwicklungen an und ermutigen die Dienststellen, eigene Wege zu gehen – für mehr Gleichstellung und eine bessere Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Pflege. Ihr Kompass: das Bayerische Gleichstellungsgesetz (BayGlG). Es zeigt, wo es langgeht.

Gemeinsam für Gleichstellung

Sozialministerin Ulrike Scharf steht als Frauenbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung eng an der Seite der Leitstelle. Zusammen setzen sie Zeichen für echte Chancengleichheit – für neue Perspektiven in Bayern.

Neue Wege für Chancengleichheit

Der Leitfaden „Führen in Teilzeit“ macht deutlich: Auch mit weniger Stunden lassen sich berufliche Karrieren gestalten – für Frauen genauso wie für Männer. So öffnen sich Perspektiven für neue Rollenbilder und eine bessere Balance zwischen Familie und Beruf.

Kontakt zur Leitstelle

Sie haben Fragen zur Gleichstellung? Sprechen Sie uns an. Wir unterstützen Sie.

 

Was die Leitstelle tut

Ein junges Mädchen steht vor dem Abitur und fragt sich: Mathe oder Pflege? Ein Junge denkt darüber nach, Erzieher zu werden. Beide suchen ihren Weg – jenseits der alten Rollenbilder. Hier setzt die Leitstelle in Bayern mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an.

  • Sie hören zu, beraten und begleiten Frauen, Männer und nicht-binäre Personen bei Fragen zur Gleichstellung.
  • Sie bringen die Gleichstellungsbeauftragten der Staatsministerien und der Staatskanzlei an einen Tisch: In der interministeriellen Arbeitsgruppe entsteht Raum für Austausch, Vernetzung und neue Impulse.
  • Im ganzen Land stehen sie in engem Kontakt mit Gleichstellungs- und Frauenbeauftragten – in Kommunen, auf staatlicher Ebene und mit den Fachstellen für Chancengerechtigkeit in Bund und Ländern.
  • Gesetze, Verordnungen und Ministerratsvorlagen nehmen sie mit Blick auf Gleichstellung genau unter die Lupe.
  • Auch die Gleichstellungs- und Frauenministerkonferenz (GFMK) begleiten sie aktiv – und bringen die bayerische Perspektive ein.
  • Und sie engagieren sich dafür, dass Mädchen und Jungen den Beruf finden, der zu ihren Talenten und Interessen passt – jenseits alter Rollenbildern.

Rollenbilder loslassen, neue Wege gehen

In Bayern setzt die Gleichstellungspolitik auf Freiheit. Jede und jeder soll den eigenen Weg gehen können – frei von Schubladen und alten Denkmustern. Frauen und Männer bringen ihre Perspektiven ein, gestalten mit, übernehmen Verantwortung. Damit das gelingt, müssen die alten Bilder im Kopf weichen. Nur so entstehen Räume, die Türen für neue Chancen öffnen.

Nase voll vom Rollenmonster?

Initiative Klischeefrei

Das Bayerische Sozialministerium ist seit Februar 2021 als erstes Ministerium in Bayern Partner der „Initiative Klischeefrei“. Dieses Bündnis aus Bildung, Politik, Wirtschaft und Forschung unterstützt junge Menschen dabei, ihren Weg ins Berufsleben zu wählen – frei von Rollenbildern. Schirmherrin ist Elke Büdenbender. Die Initiative zeigt: Alle Talente zählen – egal ob Mädchen oder Junge, ob naturwissenschaftlich, handwerklich oder sozial.

Girls’Day und Boys’Day

Ein Mädchen lötet eine Taschenlampe zusammen, ein Junge probiert sich als Pflegekraft aus. Beide spüren: Hier gehöre ich hin, hier kann ich etwas bewegen.

Girls’Day und Boys’Day laden Kinder und Jugendliche ein, neue Wege zu gehen. Mädchen lernen Berufe kennen, die oft noch Männerdomäne sind – IT, Technik, Handwerk. Dabei treffen sie Frauen, die vorangehen: Ingenieurinnen, Technikerinnen, Meisterinnen. 

Jungen schnuppern in Berufe, die oft noch als „typisch weiblich“ gelten: Erzieher, Krankenpfleger, Sozialarbeiter. Sie merken, wie erfüllend diese Aufgaben sind, und nehmen mit: Hier zählt, was ich kann und wie ich mit Menschen umgehe.

Girls’Day und Boys’Day öffnen Türen, machen Mut, zeigen neue Perspektiven – damit jeder junge Mensch den Weg findet, der zu ihm passt.

Gleichstellungsbericht – Fortschritte sichtbar machen

Der Siebte Gleichstellungsbericht der Bayerischen Staatsregierung wirft einen genauen Blick darauf, wie sich die Chancengleichheit im öffentlichen Dienst entwickelt. Expertinnen und Experten nehmen die Zahlen und Fakten aus Kommunen und Behörden unter die Lupe und zeigen, wo das Bayerische Gleichstellungsgesetz schon spürbar wirkt – und wo noch Luft nach oben ist. Der Bericht macht deutlich, welche Ziele bereits erreicht sind und wie die Gleichstellung weiter vorankommt. 

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