Gewalt trifft auch Männer. Auf „Bayern gegen Gewalt“ erfahren Sie, wie Gewalt gegen Männer aussehen kann – von Demütigungen und Kontrolle bis zu körperlichen und sexualisierten Übergriffen. Diese Seite beantwortet Ihre wichtigsten Fragen und führt Sie zu konkreter Hilfe in Bayern.
Gewalt gegen Männer in Bayern
FAQs
Zweifeln Sie bitte nicht an sich: Wenn Sie sich fragen, ob Sie sich „anstellen“, ist das meist schon ein Zeichen, dass etwas nicht stimmt. Gewalt beginnt nicht erst bei blauen Flecken. Wiederholte Beschimpfungen, Demütigungen, Kontrolle, Drohungen, Einsperren, finanzielle Abhängigkeit oder sexuelle Handlungen gegen Ihren Willen sind Formen von Gewalt.
- Sobald Sie sich unsicher, bedroht oder dauerhaft unwohl fühlen, ist das ernst genug, um Hilfe zu holen – unabhängig davon, wer Ihnen glaubt oder wie „stark“ Sie sind.
- Akute Gefahr: Wählen Sie den Notruf 110. Die Polizei schützt Sie und kann die gewalttätige Person wegweisen.
Männerhilfetelefon: Unter 0800 123 99 00 erhalten Sie anonym und kostenfrei Beratung, Einordnung Ihrer Situation und Hilfe bei den nächsten Schritten. Die Fachkräfte vermitteln auf Wunsch auch an Beratungsstellen oder Schutzangebote in Ihrer Nähe.
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Ihre Scham und die Angst, nicht ernst genommen zu werden, sind sehr verständlich – viele betroffene Männer fühlen genauso. Trotzdem gilt: Sie haben ein Recht auf Hilfe, auch wenn Sie „nur mal reden“ wollen.
Ja, Sie können sich anonym beraten lassen, ohne Ihren Namen zu nennen.
Das Hilfetelefon Gewalt an Männern ist unter 0800 1239900 erreichbar – kostenfrei, anonym und vertraulich, auf Wunsch auch per Chat oder Mail.
Die Fachkräfte sind in der Arbeit mit Männern erfahren, nehmen Ihre Situation ernst und helfen Ihnen, passende Unterstützung in Bayern zu finden.
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Was Sie beschreiben – Demütigungen, Beschimpfungen und körperliche Übergriffe – ist ganz klar Gewalt, auch wenn sie von Ihrer Partnerin oder Ihrem Partner ausgeht; auch Männer können Opfer sein und haben ein Recht auf Schutz und Respekt.
In akuter Gefahr rufen Sie die Polizei unter 110.
Für vertrauliche Beratung steht Ihnen das Hilfetelefon Gewalt an Männern unter 0800 123 99 00 zur Verfügung – anonym, kostenfrei und mit Vermittlung zu Beratungs- und Schutzangeboten in Bayern.
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Ja, in Bayern gibt es ein eigenes Netzwerk mit Beratungsstellen und zwei Schutzwohnungen für von häuslicher oder sexualisierter Gewalt betroffene Männer und Jungen. Sie werden dort ernst genommen und anonym beraten.
Wie finden Sie diese Angebote konkret?
- Rufen Sie das Hilfetelefon Gewalt an Männern: 0800 123 99 00 an. Die Fachkräfte hören zu, ordnen Ihre Situation ein und vermitteln Sie an passende Stellen sowie an die Schutzwohnungen.
- Über die Website „Bayern gegen Gewalt“ gelangen Sie zum Hilfe-Finder. Dort können Sie nach Angeboten in Ihrer Nähe filtern, zum Beispiel nach Wohnungen für gewaltbetroffene Männer (Riposo Nürnberg, ADAMI Augsburg) und spezialisierten Beratungsstellen.
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Ja, in Bayern finden Männer, die als Junge oder Jugendlicher Missbrauch oder schwere Gewalt erlebt haben, gezielte Unterstützungsangebote. Fachkräfte nehmen Ihre Erfahrungen ernst – selbst wenn das Geschehen lange zurückliegt und nach außen hin vielleicht alles funktioniert.
Spezialisierte Fachberatungsstellen wie die Männerberatung Oberfranken (Schutzhöhle, Hof) und Netz e. V. in Weilheim bieten Ihnen Hilfe und fokussieren sich auf die Folgen sexualisierter Gewalt in Kindheit und Jugend bei Männern.
Sind Sie unsicher, welches Angebot zu Ihnen passt? Rufen Sie das Hilfetelefon Gewalt an Männern unter 0800 123 99 00 an. Geschulte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beraten Sie anonym und vermitteln Sie auf Wunsch an passende Stellen in Ihrer Region.
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