Hier erfahren Sie, wer im Bündnis für frühkindliche Bildung vertreten ist, an welchen Themen die Expertinnen und Experten in den Facharbeitsgruppen arbeiten und welche Empfehlungen bisher vorliegen.
Bündnis für frühkindliche Bildung in Bayern

FAQs
Gute Kitas brauchen gutes Personal. Bayern hat in den letzten Jahren viel erreicht: Die Zahl der Fach- und Ergänzungskräfte ist seit 2015 um fast 56 Prozent gestiegen. Doch die Anforderungen wachsen weiter – an Qualität, Inklusion und Arbeitsbedingungen. Einzelne Akteure allein können das nicht stemmen.
Das Bayerische Familienministerium hat 2019 das Bündnis für frühkindliche Bildung gegründet. Träger, Kommunen und Gewerkschaften arbeiten darin zusammen. Facharbeitsgruppen entwickeln konkrete Empfehlungen. Das Ziel: überall in Bayern beste Qualität in der Kindertagesbetreuung.
17 Partner aus Praxis, Politik und Zivilgesellschaft: kommunale Spitzenverbände, große Wohlfahrtsverbände wie Caritas, Diakonie und AWO, die Gewerkschaften GEW, ver.di und der Bayerische Beamtenbund sowie das Familienministerium.
- Bayerisches Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales
- Bayerischer Gemeindetag
- Bayerischer Landkreistag
- Bayerischer Städtetag
- Bayerischer Bezirketag
- Landes-Caritasverband Bayern
- Diakonisches Werk der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern
- Paritätischer Wohlfahrtsverband, Landesverband Bayern
- Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung – Landesverband Bayern e. V.
- AWO Landesverband Bayern e. V.
- Bayerisches Rotes Kreuz
- Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V.
- ver.di Landesbezirk Bayern
- Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Bayern
- Bayerischer Beamtenbund e. V.
- Kommunaler Arbeitgeberverband Bayern e. V.
- Landeselternbeirat (seit 2025)
Drei Facharbeitsgruppen bearbeiten die zentralen Themen der Kindertagesbetreuung. Expertinnen und Experten aus Praxis, Politik und Wissenschaft bringen ihre Perspektiven ein und entwickeln gemeinsam Empfehlungen.
- Kita 2050 – Zukunft gestalten
Wie verändert sich Bayern gesellschaftlich und demografisch? Welche Rolle spielen Digitalisierung, Arbeitswelt und Familienleben? Expertinnen und Experten aus der Facharbeitsgruppe „Kita 2050” analysieren diese Fragen und entwickeln konkrete Empfehlungen für die Kita von morgen. - Fachkräfte – gewinnen, binden, stärken
Hochwertige Betreuung braucht qualifiziertes Personal. Fachleute aus Kitas, Kommunen und Verbänden erarbeiten Strategien zur Gewinnung und Bindung von Fachkräften – und zur Weiterentwicklung von Qualifizierung und Weiterbildung. - Inklusion – Teilhabe von Anfang an
Seit 2024 entwickeln Fachleute aus Kitas, Hilfsdiensten und Fachstellen gemeinsam Konzepte für inklusive Betreuung. Ziel ist Teilhabe für alle Kinder – durch Vernetzung, klare Strukturen und abgestimmte Unterstützung.
Das Bündnis hat zwei umfassende Zwischenberichte und mehrere gemeinsame Stellungnahmen vorgelegt, die konkrete Handlungsempfehlungen enthalten, vor allem zur Schließung der Betriebskosten-Lücke, zur Fachkräftesicherung (modulare, berufsbegleitende Qualifizierung, Ausbildungsvergütung, Ausbau von Ausbildungs- und Studienplätzen), sowie zu Qualitätsentwicklung, Inklusion und Digitalisierung in Kitas; diese Analysen dienen als Entscheidungs- und Diskussionsgrundlage für Politik, Kommunen und Träger.
- gemeinsame Erklärung des Bündnisses für frühkindliche Bildung in Bayern zur Corona-Pandemie (250.6 kB, pdf)
- erster Zwischenbericht der Facharbeitsgruppe „Kita 2050“ (1.0 MB, pdf)
- erster Zwischenbericht der Facharbeitsgruppe „Fachkräfte“ (623.5 kB, pdf)
- zur Bündnis-Erklärung „Aktuelle Lage der Kinderbetreuung“ (133.1 kB, pdf)