Beratung zu Ehe und Partnerschaft

Jede Beziehung durchläuft Höhen und Tiefen. Die Ehe- und Familienberatung unterstützt Menschen, Krisen und Konflikte gemeinsam zu meistern, bietet aber auch Hilfe bei Trennungen. Bayern fördert dieses Beratungsangebot. Denn stabile Partnerschaften sind ein Fundament für starke Familien.

Eine Frau berät ein homosexuelles Paar.
Lara-Freiberger/StMAS Bilderpool

Ehe- und Familienberatung in Bayern

Gerät eine Partnerschaft ins Wanken, finden Paare im Freistaat schnell Unterstützung: Rund 120 Ehe- und Familienberatungsstellen stehen bereit. Qualifizierte Fachkräfte begleiten sie in Einzel- oder Gruppensitzungen und helfen, Konflikte und Krisen gemeinsam zu bewältigen, Vertrauen nach einem Bruch neu aufzubauen und auch im hektischen Familienalltag liebevoll sowie wertschätzend zu kommunizieren.

Darüber hinaus erhalten Paare Beratung zu verschiedensten Liebes- und Lebensfragen, zur Familienplanung oder den Herausforderungen als Eltern. Sollte der Graben zwischen zwei Menschen zu tief sein, helfen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Beratungsstellen insbesondere Müttern und Vätern dabei, auch nach einer Trennung respektvoll miteinander umzugehen.

Damit alle Menschen von einer Paar- oder Eheberatung profitieren, sind die Beratungsstellen in Bayern gut verteilt und für alle erreichbar. Träger der Beratungsstellen sind die Diözesen und Erzdiözesen der katholischen Kirche sowie der Spitzenverbände der freien Wohlfahrtspflege.

Übrigens: Die Beratung steht allen Personen offen, unabhängig von ihrem Glauben. Wer das Angebot nutzt, zahlt lediglich eine geringe Kostenbeteiligung.

So fördert Bayern die Ehe- und Familienberatung

Stabile Partnerschaften sind das Fundament für starke Familien und ein gemeinschaftliches Miteinander. Aus diesem Grund fördert der Freistaat die Ehe- und Familienberatungsstellen. Das gemeinsame Ziel des Bayerischen Familienministeriums und der Träger ist es, allen Paaren, die Rat und Unterstützung suchen, flächendeckend zur Seite zu stehen. Die enge Zusammenarbeit zwischen den Beratungsstellen sowie anderen sozialen Institutionen und Angeboten vor Ort stärkt die Familien in Bayern zusätzlich.

Ehe- und Familienberatung für gehörlose und schwer hörgeschädigte Menschen

Gehörlose oder schwer hörgeschädigte Menschen finden in vielen Einrichtungen oft keine Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner, die sie verstehen. Um ihnen eine gute Beratung zu Ehe, Partnerschaft und Familie zu bieten, gibt es in Bayern zwei spezialisierte Anlaufstellen. Dort arbeiten Fachkräfte, die selbst gehörlos sind oder Gebärdensprache beherrschen. Dadurch können sie sich besonders gut in die Situation von Menschen mit Hörbehinderung hineinversetzen und Fragen zu Partnerschaften und Eltern-Kind-Beziehungen beantworten. 

Die barrierefreien Fachberatungsstellen in Nürnberg und München wurden gemeinsam mit Expertinnen und Experten aus der Praxis konzipiert und eingerichtet:

Das Institut für Kommunikationstherapie und angewandte Forschung in Partnerschaft und Familie e. V. belegt die hohe Qualität des Angebots.

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