Qualifizieren und weiterkommen – mit dem Europäischen Sozialfonds Plus

Der Europäische Sozialfonds Plus (ESF+) hilft Menschen zurück in Arbeit – mit Qualifizierung und Begleitung. Langzeitarbeitslose, Geflüchtete und Personen mit vielen Baustellen bekommen Unterstützung. Damit wieder etwas geht. Für jede und jeden Einzelnen. Und für alle zusammen.

Eine junge Frau sitz in einer Metallwerkstatt und füllt ein Dokument aus.
iStock/monkeybusinessimages

Wieder Arbeiten – Schritt für Schritt

Wer lange ohne Job ist, braucht mehr als Stellenanzeigen. Oft mangelt es an der passenden Qualifikation. Es braucht Unterstützung. Und eine echte Chance. Genau darum geht es beim Europäischen Sozialfonds Plus (ESF+):

Langzeitarbeitslose und Arbeitslose können sich weiterbilden – und wieder Fuß fassen. Fachkräfte vermitteln gezielt berufliche Kenntnisse, sie unterstützen beim Lernen. Sie hören zu, bleiben dran, geben Halt. Und sie zeigen Wege – raus aus der Langzeitarbeitslosigkeit, rein ins Berufsleben.

Im Mittelpunkt steht, was wirkt:

  • Qualifizierung – damit die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen, was am Arbeitsmarkt gebraucht wird 
  • sozialpädagogische Betreuung – damit Sorgen, Unsicherheiten oder private Belastungen nicht alles ausbremsen

So entsteht neue Stärke. Und der Einstieg in Arbeit wird wieder greifbar.

Arbeitslose mit Fluchthintergrund unterstützen

Wer lange ohne Arbeit war und gleichzeitig neu in Deutschland ist, hat es schwer. Die Sprache sitzt oft noch nicht. Es fehlt an passender Qualifikation. Die Hürden sind da – im Alltag, im Beruf, im Kopf. Genau hier setzt die Förderung an. Sie macht Mut, vermittelt Kenntnisse und Kompetenzen und bringt Menschen Schritt für Schritt näher an Arbeit heran. Fachkräfte begleiten beim Einstieg. Sie helfen beim Lernen – in der Sprache, im Beruf, im Alltag. Mit Geduld, mit Erfahrung, mit echtem Interesse. Vier Schwerpunkte greifen ineinander:

  • berufliche Weiterbildung, damit neue Chancen entstehen
  • berufliche Sprachkurse, damit man sich im Job und im Leben verständigen kann
  • Aktivierung, damit Motivation wächst
  • sozialpädagogische Begleitung, damit niemand alleine durch muss

So entsteht ein tragfähiger Weg. Und Integration gelingt – in den Arbeitsmarkt und ins Leben vor Ort.

Menschen stärken. Arbeit finden. Zukunft schaffen.

Wenn Menschen lange ohne Arbeit sind, bleibt das selten folgenlos, auch für ihr Umfeld. Sorgen wachsen. Perspektiven schrumpfen. Das „Bedarfsgemeinschaftscoaching“ setzt genau hier an: Es hilft Familien dabei, den Alltag zu stabilisieren – und wieder in Arbeit zu kommen. Gemeinsam mit erfahrenen Fachkräften der Jobcenter entwickeln Familien neue Wege: Richtung Job, Ausbildung oder Weiterbildung.

Wer mitmacht, bekommt Unterstützung – Schritt für Schritt. Beim Bewerben. Beim Lernen. Beim Dranbleiben. Für Jugendliche in der Familie geht es um den Schulabschluss – und um die Chance auf eine Ausbildung. Fachkräfte unterstützen sie – mit Blick auf ihre Stärken und Ziele.

Ziel ist immer das Gleiche: eine Familie, die wieder selbst gestalten kann. Mit mehr Sicherheit. Mehr Klarheit. Mehr Zukunft.

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